Ministerpräsident Boris Rhein hat bei einer Reise in die USA Gespräche in Washington und New York geführt, die die politische und wirtschaftliche Partnerschaft zwischen Hessen und den Vereinigten Staaten vertieft haben.
Im Mittelpunkt des Austauschs mit ranghohen Vertretern der US-Regierung standen die Themen Sicherheit, Verteidigung und Wirtschaft. Der Regierungschef traf sich unter anderem mit dem Stellvertretenden Nationalen Sicherheitsberater der USA, Mike Needham, und dem Stellvertretenden Handelsminister Paul M. Dabbar. Zudem sprach er mit Max Bergmann, Direktor des Europa-, Russland- und Eurasien-Programms des renommierten Centers for Strategic and International Studies (CSIS), über die sicherheitspolitische Lage Europas.
Zuvor hatte der Ministerpräsident die New Yorker Börse besucht, sich mit deren Strategiechef Will Goodwin über die internationalen Kapitalmärkte ausgetauscht und für einen engeren Austausch zwischen den beiden internationalen Finanzmetropolen New York und Frankfurt geworben. Bei den großen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in der Deutschen Botschaft in Washington hatte Rhein die engen Beziehungen zwischen Hessen und den USA hervorgehoben.
Zum Abschluss gedachte Ministerpräsident Rhein am „9/11 Memorial“ der rund 3.000 Opfer der islamistischen Terroranschläge und legte einen Kranz nieder. Nach fünf Tagen in Washington und New York zog er eine positive Bilanz: „In den vergangenen Tagen habe ich viele wichtige Begegnungen gehabt. Die Reise hat einmal mehr gezeigt, wie vielfältig die Verbindung zwischen Hessen und den Vereinigten Staaten ist. Diese Verbindung lebt davon, dass wir auch bei unterschiedlichen Positionen miteinander im Gespräch bleiben. Deshalb wollen wir den Dialog fortsetzen und die Zusammenarbeit weiter ausbauen.“